Prozesstechnik
Zur Desinfektion von Trinkwasser kommen in erster Linie
Chlorgas, Natriumhypochlorit, Calziumhypochlorit und
Chlordioxid zum Einsatz. Hierzu bietet Siemens Water Technologies die passende Prozesstechnik für eine Vielzahl
von Anwendungsfällen an:
Die Dosierung von Chlor
zählt zu den einfachsten Maßnahmen, um Wasser
zu desinfizieren. Bei der sogenannten indirekten Chlorung
wird aus Chlorgas und Wasser vor Ort eine Chlorlösung
hergestellt und dem Wasser zudosiert. Mit Vollvakuum-Dosiergeräten
kann das Chlorgas auch direkt dem Wasser zugegeben werden.
Chlordioxid weist gegenüber Chlor
eine Reihe von Vorteilen auf: Es ist in seiner Wirksamkeit
gegenüber Bakterien, Sporen und Viren dem Chlor
zum Teil überlegen, wirkt desodorierend und bildet
keine Trihalogenmethane.
Siemens Water Technologies bietet unter dem Namen DIOX
eine Reihe von Bereitungsanlagen für die Herstellung
von Chlordioxid an:
Chlordioxid-Bereitung nach dem Salzsäure-Verfahren,
je nach Leistungsstufe mit verdünnten oder konzentrierten
Lösungen: DIOX-A 10 und DIOX-A 250
Chlordioxid-Bereitung nach dem Chlor-Verfahren:
DIOX-C
Alle Wallace & Tiernan Chlorelektrolyse-Anlagen tragen den Namen OSEC®.
Das OSEC®-NXT-System gibt es in zwei Leistungsstufen für bis zu 60 kg/Chlor pro Tag.
Darüber hinaus führt Siemens Water Technologies folgende OSEC®-Anlagen im Programm:
Membranlose Rohrzellenelektrolyse: OSEC®-B
Membranlose Rohrzellenelektrolyse aus Meerwasser:
OSEC®-S
Chlorelektrolyse Anlage aus verdünnter Salzsäure
und Wasser für kleinere Leistungen: OSEC®-A
Soll auf den Einsatz von Chemikalien ganz verzichtet
werden, bietet sich die Desinfektion mit UV-Strahlen
an, die auch ergänzend angewandt wird.
Für den temporären Einsatz eignen sich mobile
Chlorungsanlagen, die je nach Anforderungen in verschiedenen
Größen und unter Verwendung verschiedener
Desinfektionsmittel individuell gefertigt werden.
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